Archiv
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Johnson-Journal
Bd. 1 (2025)Das Johnson-Journal setzt die Arbeit des Johnson-Jahrbuchs fort. Nach mehr als 30 Jahren und 30 Jahrbüchern wandelt sich das Medium und der Publikationsrhythmus. Anders als im Jahrbuch – einmal jährlich – werden Beiträge im Journal über das Jahr hinweg veröffentlicht. Unverändert bleibt der thematische Fokus, der wissenschaftliche Diskurs über Uwe Johnson und sein weites literarisches wie historisches Umfeld, und wird flankiert von Mitteilungen aus dem aktuellen Johnson-Kosmos. Die ersten Journal-Beiträge illustrieren diesen Anspruch: in seinem Aufsatz nimmt Philipp Steiner ein Lektorat Johnsons für den Suhrkamp Verlag zu George Steiner in den Blick, in seiner Rezension bespricht Greg Bond den zweiten Teil des Leipziger Theaterprojekts der Jahrestage, Damian Schottowski liefert einen Bericht vom 6. Internationalen Doktorandenworkshop der Uwe Johnson-Gesellschaft und Irmgard Müller blickt zurück auf die Entstehung des Jahrestage-Kommentars vor mehr als 25 Jahren.
Wir danken dem Literaturarchiv der Akademie der Künste für die Nutzung der Fotografie von Maria Rama als Titelbild. Uwe Johnson, Aktion »Spandauer Volksblatt«, 26. April 1964. Foto: Rama. Akademie der Künste, Berlin, Günter-Grass-Archiv/Sammlung Maria Rama, Nr. 164.016, © AdK
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Johnson-Journal
Bd. 2 (2026)Das Johnson-Journal setzt die Arbeit des Johnson-Jahrbuchs fort. Nach mehr als 30 Jahren und 30 Jahrbüchern wandelt sich das Medium und der Publikationsrhythmus. Anders als im Jahrbuch – einmal jährlich – werden Beiträge im Journal über das Jahr hinweg veröffentlicht. Unverändert bleibt der thematische Fokus, der wissenschaftliche Diskurs über Uwe Johnson und sein weites literarisches wie historisches Umfeld, flankiert von Mitteilungen aus dem aktuellen Johnson-Kosmos. Die ersten vier Beiträge im JoJo 2026 illustrieren diesen Anspruch: Robert Gillett zeigt anhand von Johnsons Berliner Sachen, wie individuelle Biografie und Literatur einander zu bereichern und zu ergänzen vermögen, Michael Hofmann nimmt den neu edierten 5. Kanal in den Blick – beide haben somit ihren Fokus auf den aktuellen Publikationen der Uwe Johnson-Werkausgabe. Hofmanns Besprechung stellen wir über unsere ›Retrospektive‹ ein zeitgenössisches Urteil aus dem Jahr 1987 gegenüber, als Der 5. Kanal erstmals und ›nur‹ mit einer Editorischen Notiz statt eines umfangreichen Kommentars publiziert wurde. Eine Retrospektive anderer Art bietet der Beitrag der beiden Lehrerinnen Heike Wittenburg und Heide Meincke. Sie erzählen von ihrem Weg zu Uwe Johnson und dem gemeinsamen Weg, seine Texte mit dem Literarischen Lesebuch Uwe Johnson in die Schulen des Landes zu tragen. Lutz Hagestedts Rezension zu Philipp Steiners Dissertation, die im vergangenen Herbst in den Johnson-Studien erschienen ist, trägt schließlich der aktuellen Johnson-Forschung Rechnung.
Wir danken ullstein bild für die Nutzung der Fotografie von Ingo Barth als Titelbild für das Johnson-Journal 2026. Uwe Johnson, aufgenommen während einer Lesung, vermutlich 1970. Foto: Ingo Barth, © ullstein bild